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Digitalisierungsprojekt: Abkürzung in die Ostgebiete

Wie das immer so ist: man stößt auf eine interessante Nachricht, verfolgt das Thema weiter, stürzt sich in die Tiefen der entdeckten Quellen und läßt sich fesseln. Wenn ich dann überlege – Wie bin ich eigentlich nochmal dorthingekommen? – dann kann ich das gar nicht mehr genau sagen. Egal. Jedenfalls müßte es auf dem Blog von Ancestry gewesen sein, daß ich das erste Mal von dem tollen Digitalisierungsprojekt erfuhr. Da eines meiner Forschungsgebiete auch das frühere Ost- und Westpreußen ist, habe ich mit großer Begeisterung gelesen, daß nun dank einer Kooperation des Berliner Landesarchivs und Ancestry rund 2 Millionen Personendokumente aus den Jahren 1874 bis 1945 online einsehbar sind bzw. werden.

 

Unterlagen aus dem Berliner Standesamt I

Ancestry Personenstandsregister Danzig Ostpreussen |  Standesamtsunterlagen Danzig | Standesamt Danzig Online

Suche nach „Skron“

Die Dokumente der Sammlung „Östliche preußische Provinzen“ stammen aus dem Berliner Standesamt I, das auch für Unterlagen der ehemaligen deutschen Ostgebiete zuständig ist.

Der Zugang dazu hatte sich durch lange Wartezeiten bei Anfragen seit jeher als schwierig gestaltet. Durch das geänderte Personenstandsgesetz von 2009 sind die Akten nach Ablauf bestimmter Fristen nun jedoch Archivgut und werden ins Berliner Landesarchiv überführt. Und inzwischen ist ein großer Teil der Dokumente aus dem genannten Zeitraum also sogar digitalisiert und online zugänglich.
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Köln: Datenerfassung durch Crowdsourcing

Oh, da ist mir schon wieder was durch die Lappen gegangen! Mittlerweile haben sich schon so viele Forschungszweige meiner Vorfahren mit den unterschiedlichsten Regionen und Epochen aufgetan, daß es echt schwierig ist, alle von ihnen regelmäßig und ausführlich zu verfolgen und zu vertiefen. Ein Blick in den Blog des Vereins für Computergenealogie nach längerer Pause läßt mir eine für meine eigene Forschung hochinteressante Nachricht aus dem Januar 2016 ins Auge springen: Kölner Sterbeurkunden werden per Crowdsourcing erfasst.

Jetzt bin ich aber neugierig! Einen ganzen Zweig von Vorfahren (Familiennamen Weynen, Ehl, Mouha, Kirschgens, Gigas, Hau, Baum) kann ich nämlich in der Köln/Bonner Gegend (teilweise bis ins frühe 18. Jahrhundert) zurückverfolgen. Glücklicherweise gibt es in Köln schon seit Ende der 1790er Jahre durch den französischen Einfluß Zivilstandsregister (Hintergrund dazu im GenWiki des Vereins für Computergenealogie), ab 1874 dann Personenstandsregister in ganz Preußen.
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