Beiträge mit Bezug zum 20. Jahrhundert

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Wie ich dank Standesamt Königsberg eine Familienlegende entlarvt habe

Das ungemütliche Wetter zu Ostern habe ich genutzt, um mal wieder mein e-Postfach aufzuräumen. Dabei fiel mir das jüngste Angebot von Ancestry in die Hand, meine aktuelle Mitgliedschaft auf International Deluxe „upgraden“ zu lassen. Da mich meine derzeitige Ancestry-Mitgliedschaft Deutschland Premium bei meinen Recherchen nach Vorfahren außerhalb Deutschlands immer wieder an meine Grenzen stoßen ließ, war das Ancestry-Angebot sehr verlockend. So hab ich kurzerhand meine Mitgliedschaft für die nächsten 6 Monate erweitert – juchuu – und die Gelegenheit genutzt, mal wieder in den genealogischen Datenbanken – Kirchenbücher, Adreßbücher – zu stöbern.

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Von Niederschlesien nach Württemberg oder: ein weißer Fleck auf meiner genealogischen Landkarte

Geht es Euch auch so? Ihr habt da einen Vorfahrenzweig, über den Ihr einfach so gar nichts wißt? Aber es brennt Euch unter den Nägeln: endlich Licht in das Dunkel bringen und diese Vorfahren finden. Mir geht es jedenfalls so mit meiner Großmutter mütterlicherseits, Hildegard Geckeler.

Ich weiß so gut wie nichts über meine Oma, sie selbst ist vor über 25 Jahren gestorben, und es gibt auch niemanden (mehr) in der Verwandtschaft, den ich fragen könnte.

Das wurmt mich sehr, und so habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, endlich den Vorfahrenzweig meiner Oma Hildegard zu erforschen.

Vorfahren finden in Württemberg und Niederschlesien

Wo fange ich an? 2013 hatte ich mir schon mal die Geburtsurkunde meiner Mutter Sigrun Erdmuthe Geckeler sowie eine Kopie aus dem Familienbuch beim Standesamt Lichtenstein-Honau/Baden-Württemberg angefordert.

Daraus ging hervor:

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Rasputin: Auf den Spuren einer Legende – zum 100. Todestag

Sankt Petersburg fasziniert mich. Das kommt nicht ganz von ungefähr, ist es doch die Geburtstadt meiner Großmutter Jeanette. Sie wurde dort zur Zeit der Russischen Revolution von 1905, wenige Tage vor dem Petersburger Blutsonntag im Januar geboren.

Für viele Städte habe ich meine eigene Lieblingsepoche. Sind das für meine Heimatstadt Berlin die 1920er Jahre oder für Paris die Belle Epoque der 1890er, so sehe ich St. Petersburg vor meinem inneren Auge irgendwie immer in der Zeit zwischen 1890 und 1917.

Mit den Wirren der Revolutionen, der großen Armut, der Kälte, aber auch der exorbitanten Pracht seiner Gebäude und dem Licht der ewigen Sommernächte. Und dann stelle ich mir vor, wie die Menschen – und vor allem meine Vorfahren – dort ihren Alltag gelebt und erlebt haben, welche Geschichten sich dort zugetragen haben.
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Adressen finden im Sankt Petersburg der Zarenzeit

Adressen finden Einwohnerverzeichnis Sankt Petersburg 1901 | Ahnenforschung Petersburg Russland

Einwohnerverzeichnis Sankt Petersburg 1901

In meinem Beitrag Russland: Spurensuche in Sankt Petersburg habe ich von meiner Reise ins russische Sankt Petersburg im Oktober 2014 berichtet.

Zur Vorbereitung darauf hatte ich alle mir bekannten Familiennamen in zwei online verfügbaren Einwohnerverzeichnissen von 1901 und 1913 nachgeschlagen und die gefundenen Personen und Adressen in eine digitale Karte von Google Maps eingetragen.

Wie finde ich dort Adressen von Vorfahren, die zu Beginn des 20. Jahrunderts in Sankt Petersburg gelebt hatten?

Erst einmal brauchst Du die kyrillische Entsprechung der von Dir gesuchten Familiennamen. Meine grundlegenden Russisch-Kenntnisse haben mir die Recherche natürlich sehr erleichtert, aber auch ohne Kenntnisse der Sprache und des kyrillischen Alphabets lassen sich die gesuchten Nachnamen recht einfach in den gescannten Einwohnerverzeichnissen finden. Also, nicht abschrecken lassen
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