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Ahnenforschung in der Schweiz: Kirchenbücher aus Bern online

Anfang 2016 habe ich in meinem Artikel Ein heißer Tip: aus der Schweiz nach Ostpreußen von einem „heißen Tip“ eines Ahnenforschers berichtet, der mich für meinen ostpreußischen Vorfahrenzweig Peto auf eine Spur nach Bern in der Schweiz führte.

Jetzt – 1 Jahr später – begegnete mir auf diversen sozialen Netzwerkkanälen ein neugierweckender Hinweis: große Mengen Kirchenbücher der Gemeinden Berns aus der Zeit bis 1875 sind nun frei zugänglich ins Internet gestellt worden. Es handelt sich dabei um Digitalisierungen (pdf-Format) der Mikroverfilmungen aus den 1980-er und 1990-er Jahren, insgesamt 3.577 Kirchenbücher aus 177 Kirchgemeinden. Ein echter Gewinn für die Ahnenforschung in der Schweiz!

Zugänglich sind die Berner Kirchenbücher unter:  be.ch/kirchenbuecher.

Schweizer Auswanderer nach Ostpreußen

Natürlich fiel mir gleich meine Spur nach Bern wieder ein. Und so gab mir der Artikel Anlaß, dieser Spur mal weiter nachzugehen. Mal schauen, ob sich irgendwelche relevanten Hinweise finden lassen.
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Ein heißer Tip: aus der Schweiz nach Ostpreußen

Das sind diese Momente, die das Familienforscherherz höher schlagen lassen. Mein nach Ostpreußen verorteter Vorfahrenzweig hatte in Sachen Forschung eigentlich wieder einmal eine halbe Ewigkeit brachgelegen. Und plötzlich und unerwartet kommt dann ein Impuls von außen – das liebe ich.

Ein ungewöhnlicher Nachname: Peto

2010 hatte ich einen Suche-Eintrag im Ostpreußen-Forum von genalogy.net eingestellt und dort in den letzten Jahren auch sporadisch immer wieder neue Hinweise bekommen. Richtig weitergekommen bin ich mit dem ostpreußischen Zweig jedoch seitdem nicht.

Nun aber kam vor kurzem ein wirklich spannender Tip eines Mitforschers: die Vorfahren mit dem Familiennamen Peto könnten aus der Schweiz nach Ostpreußen, genauer gesagt nach Insterburg (heute Tschernjachowsk/Черняховск), eingewandert sein! In einer Liste, für die als Quelle die Königsberger Hartungsche Zeitung vom 6.10.1912 (Ausgabe 470, Morgenausgabe 2. Blatt, S.10) angegeben ist, findet sich der folgende Eintrag:

Peto auch genannt: (Peteaux), Beruf: Schneider, Herkunft: Bern, 1753

Neue Forschungsregion Schweiz

Mit dieser neuen Spur tut sich auch wieder eine neue geographische Region für meine Forschung auf: Bern und die Schweiz.
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