Rasputin, St. Petersburg, ca. 1916

Rasputin: Auf den Spuren einer Legende – zum 100. Todestag

Sankt Petersburg fasziniert mich. Das kommt nicht ganz von ungefähr, ist es doch die Geburtstadt meiner Großmutter Jeanette. Sie wurde dort zur Zeit der Russischen Revolution von 1905, wenige Tage vor dem Petersburger Blutsonntag im Januar geboren.

Für viele Städte habe ich meine eigene Lieblingsepoche. Sind das für meine Heimatstadt Berlin die 1920er Jahre oder für Paris die Belle Epoque der 1890er, so sehe ich St. Petersburg vor meinem inneren Auge irgendwie immer in der Zeit zwischen 1890 und 1917.

Mit den Wirren der Revolutionen, der großen Armut, der Kälte, aber auch der exorbitanten Pracht seiner Gebäude und dem Licht der ewigen Sommernächte. Und dann stelle ich mir vor, wie die Menschen – und vor allem meine Vorfahren – dort ihren Alltag gelebt und erlebt haben, welche Geschichten sich dort zugetragen haben.
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Stammbaum & Co: Ahnenforschung-Vordrucke für den schnellen Einstieg

Du möchtest mit der Ahnenforschung anfangen und brauchst einfache Papier-Vorlagen, um gesammelte Daten einzutragen? Ich stelle hier ein paar digitale Vorlagen vor, die bequem ausgedruckt werden können. So hast Du praktische Ahnenforschung-Vordrucke zum Ausfüllen zur Hand, wenn Du z.B. bei der nächsten Familienfeier oder beim Gespräch mit der Großtante erste Namen und wichtige Daten notieren willst.

In Sachen Ahnenforschung-Vorlagen kommt man an der umfassenden Übersicht vom GenWiki kaum vorbei. Dort sind die unterschiedlichsten Vorlagen von Genealogen verlinkt, die kostenlos heruntergeladen werden können.

 

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Ahnentafel – Stammbaum | Foto: familienforscher.info

Personenstammblatt als PDF

Ein toller Einstieg sind Erfassungsbögen für einzelne Personen. In ein solches Personenblatt oder Personenstammblatt – für jede einzelne Person ein eigenes – kann alles eingetragen werden, was relevant ist. Das sind natürlich in erster Linie der komplette Name, Geburts- und Sterbedatum sowie mögliche Tauf-, Heirats- oder Scheidungsdaten sowie die dazugehörigen Orte. Darüber hinaus können weitere formale Angaben zu Ehepartner, Taufpaten und Metadaten wie z.B. Registernummern beim Standesamt vermerkt werden.
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Danzig 1939 Sterbeeintrag Oskar Skron Landesarchiv Berlin

Digitalisierungsprojekt: Abkürzung in die Ostgebiete

Wie das immer so ist: man stößt auf eine interessante Nachricht, verfolgt das Thema weiter, stürzt sich in die Tiefen der entdeckten Quellen und läßt sich fesseln. Wenn ich dann überlege – Wie bin ich eigentlich nochmal dorthingekommen? – dann kann ich das gar nicht mehr genau sagen. Egal. Jedenfalls müßte es auf dem Blog von Ancestry gewesen sein, daß ich das erste Mal von dem tollen Digitalisierungsprojekt erfuhr. Da eines meiner Forschungsgebiete auch das frühere Ost- und Westpreußen ist, habe ich mit großer Begeisterung gelesen, daß nun dank einer Kooperation des Berliner Landesarchivs und Ancestry rund 2 Millionen Personendokumente aus den Jahren 1874 bis 1945 online einsehbar sind bzw. werden.

 

Unterlagen aus dem Berliner Standesamt I

Ancestry Personenstandsregister Danzig Ostpreussen | Standesamtsunterlagen Danzig | Standesamt Danzig Online

Suche nach „Skron“

Die Dokumente der Sammlung „Östliche preußische Provinzen“ stammen aus dem Berliner Standesamt I, das auch für Unterlagen der ehemaligen deutschen Ostgebiete zuständig ist.

Der Zugang dazu hatte sich durch lange Wartezeiten bei Anfragen seit jeher als schwierig gestaltet. Durch das geänderte Personenstandsgesetz von 2009 sind die Akten nach Ablauf bestimmter Fristen nun jedoch Archivgut und werden ins Berliner Landesarchiv überführt. Und inzwischen ist ein großer Teil der Dokumente aus dem genannten Zeitraum also sogar digitalisiert und online zugänglich.
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Screenshot NewsFox RSS - Übersicht

Mit RSS interessante Web-Inhalte abonnieren

Gleich vorneweg: Ich gestehe. Ich bin seit vielen Jahren ein großer RSS-Fan. Nutze ich die sogenannten RSS-Feeds schon seit langem, um querbeet bei den verschiedensten Webseiten und Blogs auf dem Laufenden zu bleiben, habe ich mir das nun auch speziell für Webangebote rund um das Thema Genealogie eingerichtet.

Symbole für RSS-Feeds

Symbole für RSS-Feeds

Aber was ist RSS eigentlich? Das Akronym steht für Really Simple Syndication, was soviel wie sehr einfache Zusammenfassung bedeutet.

Durch RSS werden Webseiteninhalte automatisch in einem standardisierten Format als Feed bereitgestellt. Diesen kann man dann in einer speziellen Software oder im Webbrowser mit den sogenannten RSS-Readern lesen.

 

Und was bringt mir RSS für Vorteile?

Bei Ahnenforschern kommen schnell unzählige Webseiten zusammen, die man regelmäßig verfolgen möchte. Um nichts Wichtiges zu verpassen, muß man die Seiten alle immer wieder aufrufen. Nur um dann oftmals festzustellen, daß es dort nichts Neues gibt.

Viel einfacher ist es daher, sich einfach automatisch oder auf Knopfdruck benachrichtigen zu lassen, sobald es Neuigkeiten gibt. Das geht natürlich in vielen Fällen auch prima per e-Post-Abo oder Facebook. Aber RSS ist für alle Beteiligten gleichermaßen praktisch: Ich als Interessent(in) bekomme neue Beiträge für mich relevanter Seiten übersichtlich aggregiert an einer Stelle, und auch mein e-Postfach quillt nicht über. Außerdem gebe ich keinerlei Daten, wie z.B. meine e-Post-Adresse, aus der Hand.
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des.genealogy.net - Sterberegister Köln - Suche nach "Weynen"

Köln: Datenerfassung durch Crowdsourcing

Oh, da ist mir schon wieder was durch die Lappen gegangen! Mittlerweile haben sich schon so viele Forschungszweige meiner Vorfahren mit den unterschiedlichsten Regionen und Epochen aufgetan, daß es echt schwierig ist, alle von ihnen regelmäßig und ausführlich zu verfolgen und zu vertiefen. Ein Blick in den Blog des Vereins für Computergenealogie nach längerer Pause läßt mir eine für meine eigene Forschung hochinteressante Nachricht aus dem Januar 2016 ins Auge springen: Kölner Sterbeurkunden werden per Crowdsourcing erfasst.

Jetzt bin ich aber neugierig! Einen ganzen Zweig von Vorfahren (Familiennamen Weynen, Ehl, Mouha, Kirschgens, Gigas, Hau, Baum) kann ich nämlich in der Köln/Bonner Gegend (teilweise bis ins frühe 18. Jahrhundert) zurückverfolgen. Glücklicherweise gibt es in Köln schon seit Ende der 1790er Jahre durch den französischen Einfluß Zivilstandsregister (Hintergrund dazu im GenWiki des Vereins für Computergenealogie), ab 1874 dann Personenstandsregister in ganz Preußen.
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Königsberger Hartungsche Zeitung 6.10.1912 - Peto Einwanderung aus Bern nach Insterburg

Ein heißer Tip: aus der Schweiz nach Ostpreußen

Das sind diese Momente, die das Familienforscherherz höher schlagen lassen. Mein nach Ostpreußen verorteter Vorfahrenzweig hatte in Sachen Forschung eigentlich wieder einmal eine halbe Ewigkeit brachgelegen. Und plötzlich und unerwartet kommt dann ein Impuls von außen – das liebe ich.

Ein ungewöhnlicher Nachname: Peto

2010 hatte ich einen Suche-Eintrag im Ostpreußen-Forum von genalogy.net eingestellt und dort in den letzten Jahren auch sporadisch immer wieder neue Hinweise bekommen. Richtig weitergekommen bin ich mit dem ostpreußischen Zweig jedoch seitdem nicht.

Nun aber kam vor kurzem ein wirklich spannender Tip eines Mitforschers: die Vorfahren mit dem Familiennamen Peto könnten aus der Schweiz nach Ostpreußen, genauer gesagt nach Insterburg (heute Tschernjachowsk/Черняховск), eingewandert sein! In einer Liste, für die als Quelle die Königsberger Hartungsche Zeitung vom 6.10.1912 (Ausgabe 470, Morgenausgabe 2. Blatt, S.10) angegeben ist, findet sich der folgende Eintrag:

Peto auch genannt: (Peteaux), Beruf: Schneider, Herkunft: Bern, 1753

Neue Forschungsregion Schweiz

Mit dieser neuen Spur tut sich auch wieder eine neue geographische Region für meine Forschung auf: Bern und die Schweiz.
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