Die NSDAP-Mitgliederkartei in den US National Archives (NARA): Ein Recherche-Leitfaden
Wer zu einer Person aus der Zeit des Nationalsozialismus forscht, stößt früher oder später auf die Frage nach einer möglichen NSDAP-Mitgliedschaft. Im Rahmen der Familienforschung und der Erforschung der deutschen Zeitgeschichte in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren sind entsprechende Nachweise oft ein wichtiger Baustein, um Lebensläufe besser zu verstehen oder historisch einzuordnen.
Ein großer Teil der dazu relevanten Unterlagen ist inzwischen digital über die US National Archives (NARA) in den USA zugänglich. Die dort verfügbaren Bestände gehen auf die Unterlagen des Berlin Document Center (BDC) zurück, das nach 1945 umfangreiche personenbezogene NSDAP-Dokumente verwahrte und erschloß, die in der Nachkriegszeit beschlagnahmt worden waren.
Inhalt
NSDAP-Unterlagen in den US National Archives (NARA)
Bevor wir uns genauer in die Mitgliederkarteien vertiefen, ist es sinnvoll, sich einen Überblick über die insgesamt in den National Archives verfügbaren Bestände mit NSDAP-Bezug zu verschaffen.

NSDAP-Mitgliederkartei online in den US National Archives (NARA) – Der Weg zur Karteikarte | Grafik: Anja Kirsten Klein/NotebookLM
1. Die oberste Ebene: Record Group 242
Alle beschlagnahmten deutschen Unterlagen sind in der Record Group 242 enthalten, die offiziell als National Archives Collection of Foreign Records Seized bezeichnet wird.
Diese Dokumentengruppe wurde 1947 für beschlagnahmte ausländische Unterlagen eingerichtet, die während oder am Ende des Zweiten Weltkriegs von den Achsenmächten sichergestellt wurden, darunter große Mengen deutscher Akten.
2. Die mittlere Ebene: Mikrofilm-Publikationen
Innerhalb der Record Group 242 sind die Dokumente in verschiedene Publikationsserien unterteilt, wobei für die NSDAP-Recherche die folgenden am wichtigsten sind:
- A3340: Zentrale Serie für biographische Forschungen zur NSDAP-Mitgliedschaft mit über 15.000 Rollen mit Dokumenten zu schätzungsweise 10,7 bis 12,7 Millionen Personen, die der Partei zwischen ca. 1927 und 1945 beitraten – Überlieferungsquote: Etwa 80 % aller ursprünglichen Mitgliedschaften sind über diesen Bestand nachweisbar
- T81: Enthält allgemeine Aufzeichnungen der NSDAP und des Deutschen Ausland-Instituts
- T84: Sammlung (Miscellaneous German Records Collection) beinhaltet unter anderem lokale Mitgliederlisten und Tätigkeitsberichte, etwa für Berliner Bezirke oder bayerische Gemeinden
- T580: Enthält „nicht-biographische“ Unterlagen verschiedener NSDAP-Ämter sowie private Papiere einiger NS-Führer
3. Die untere Ebene: Serien und Unterserien (am Beispiel A3340)
Exemplarisch schauen wir hier die in der Record Group 242 besonders relevante Mikrofilm-Publikation A3340 mit biographischer NSDAP-Mitgliederunterlagen an. Sie ist wiederum in spezialisierte Serien unterteilt, die die Verwaltungsstruktur der Partei widerspiegeln.
- Hauptkarteien:
- MFKL (Zentralkartei): 3.167 Rollen – alphabetisch sortierte Stammdatenbank der Parteizentrale, die beim Reichsschatzmeister in München geführt wurde
- MFOK (Ortsgruppenkartei): 2.275 Rollen – ursprünglich regional (geographisch nach Gauen) sortiert, 1945 durch US-Behörden in eine rein alphabetische Serie umgewandelt
- Ergänzende biographische Serien:
- PK (Partei-Korrespondenz): über 6.180 Rollen – mit Briefwechseln zwischen Mitgliedern und der Reichsleitung zu Wohnungswechseln, Ausschlüssen oder Dossiers
- OPG (Oberstes Parteigericht): 1.292 Rollen mit Akten zu Disziplinarverfahren, Parteiausschlüssen und Gnadengesuchen
- NSDAP-A (NSDAP-Anträge): 120 Rollen mit Original-Aufnahmeformularen mit oftmals detaillierten persönlichen Angaben
- PC (Party Census 1939): 121 Rollen mit Ergebnissen der parteiinternen Volkszählung vom Juli 1939
- RWA (Rückwandereramt): 123 Rollen mit Unterlagen zu Parteimitgliedern, die aus dem Ausland zurückkehrten
4. Zugehörige Bestände weiterer Organisationen
Parallel zur NSDAP-Kartei werden in der Hierarchie auch die Unterlagen der Gliederungen und angeschlossenen Verbände als eigene Publikationen geführt, wie etwa
- A3341: SA-Personalakten
- A3342: Unterlagen der Einwandererzentralstelle
- A3343: SS-Personalakten
Fokus auf die NSDAP-Mitgliederkarteien
Der wichtigste Einstiegspunkt für die Mitgliederrecherche ist innerhalb der Record Group 242 und der Publication A3340 die Serie Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), die im NARA-Katalog unter der Signatur NAID 12044361 zu finden ist.
Steckbrief zum Bestand
| Anbieter | US National Archives and Records Administration (NARA) |
| Dokumentengruppe (Record Group) | RG 242 – National Archives Collection of Foreign Records Seized |
| Microfilm Publication | A3340 |
| Serie | Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) |
| Katalog-ID | NAID 12044361 |
| Umfang | 5.442 Akteneinheiten (File Units, insgesamt 16.268.266 digitale Objekte), davon MFKL (Zentralkartei) mit 3.167 Rollen und MFOK (Ortsgruppenkartei) mit 2.275 Rollen |
| Zeitraum | etwa 1927–1945 |
| Provenienz | Unterlagen aus dem Berlin Document Center |
| Zugang | National Archives Catalog: https://catalog.archives.gov/id/12044361 |
Innerhalb der Serie Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) sind vor allem zwei Karteien wichtig:
Die beiden zentralen Mitgliederkarteien
Der Kernbestand der NSDAP-Mitgliederkarteien bei NARA besteht aus zwei großen Karteisystemen, die ursprünglich von der NSDAP selbst geführt wurden und später im Berlin Document Center verwahrt wurden.
NSDAP Zentralkartei (MFKL)
- 3.167 Mikrofilmrollen
- alphabetisches Mitgliederregister der Parteizentrale
NSDAP Ortsgruppenkartei (MFOK)
- 2.275 Mikrofilmrollen
- regionale Mitgliederregistratur nach Ortsgruppen
Beide Karteien enthalten personenbezogene Karteikarten. Sie unterscheiden sich hauptsächlich darin, wie die Mitglieder erfaßt wurden: einmal zentral alphabetisch, einmal über die lokale Parteiorganisation.
Typische Angaben auf den Karteikarten
Die Karten enthalten genau die Informationen, die für genealogische Recherchen besonders wertvoll sind. Häufig finden sich:
- Name und Vorname
- Geburtsdatum
- Geburtsort
- Beruf
- Mitgliedsnummer
- Eintrittsdatum in die NSDAP
- Gau und Ortsgruppe
- Wohnadresse oder Adreßänderungen
- Hinweise auf Austritt, Ausschluß oder Tod
Gerade die Kombination aus Namen und Geburtsdaten ermöglicht oft eine relativ sichere Identifizierung einer Person.
Verbleib der ursprünglichen Papierunterlagen
Die Originalüberlieferung dieser NSDAP-Mitgliederkarteien wurde an Deutschland zurückgegeben und liegt heute im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde.
Dort ist sie jedoch nicht frei online zugänglich. Auskünfte erhält man in der Regel nur über schriftliche Anfragen, die je nach Auslastung auch längere Bearbeitungszeiten von vielen Monaten haben können.
So recherchierst Du Schritt für Schritt
Die Recherche im NARA-Katalog ist grundsätzlich nicht so kompliziert, erfordert aber ein wenig Systematik. Wenn Du strukturiert vorgehst, kommst Du meist relativ geschmeidig und schnell ans Ziel. Hier sind die meiner Meinung nach fünf elementaren Schritte für eine erfolgreiche Recherche:
1. Vorbereitung der Suche
Bevor Du mit der Recherche beginnst, sammle möglichst viele Eckdaten zur gesuchten Person:
- vollständiger Name mit möglichen Schreibvarianten
- Geburtsdatum oder Geburtsjahr
- Geburtsort
Gerade bei häufigen Namen helfen Geburtsdaten enorm bei der Zuordnung.
2. NARA-Katalog: Einstieg
Der wichtigste Einstiegspunkt für eine Recherche in den National Archives ist der National Archives Catalog, der unter https://catalog.archives.gov erreichbar ist.
Du kannst entweder:
- bestandsübergreifend mit einem Suchbegriff suchen: z.B. mit einem Personennamen
oder - bestandsbezogen suchen:
- gezielt die relevante Serie mit NAID 12044361 aufrufen unter https://catalog.archives.gov/id/12044361 und innerhalb der Startseite zur Serie anschließend die Funktion Search within this Series (blaue Schaltfläche im Kopfbereich der Seite) nutzen
oder - direkt die Suche innerhalb des Bestandes 12044361 aufrufen unter https://catalog.archives.gov/search-within/12044361
- gezielt die relevante Serie mit NAID 12044361 aufrufen unter https://catalog.archives.gov/id/12044361 und innerhalb der Startseite zur Serie anschließend die Funktion Search within this Series (blaue Schaltfläche im Kopfbereich der Seite) nutzen

National Archives (NARA): NSDAP-Mitglieder-Kartei – Suchfunktion „Search within this Series“ | Screenshot: Anja Kirsten Klein/National Archives
3. NARA-Katalog: Suchtechniken
Der NARA-Katalog unterstützt mehrere Suchmethoden, die Du bestenfalls alle ausprobieren solltest. Nützlich sind besonders:
- Mehrere Suchbegriffe kombinieren:
- Format:
Nachname Vorname - Katalog interpretiert mehrere Begriffe automatisch als AND-Suche
- Format:
- Exakte Phrasensuche
- Format:
"Max Mustermann" - Suche nur nach genau dieser Wortkombination in dieser Reihenfolge
- Es empfiehlt sich, mehrere Suchbegriffe in verschiedener Reihenfolge zu kombinieren:
"Max Mustermann"und"Mustermann Max"
- Format:
- Operatoren
- AND
- Format:
MustermannANDHamburg - UND-Verknüpfung von Suchbegriffen:
- Format:
- OR
- Format:
MustermannODERMüstermann - ODER-Verknüpfung von Suchbegriffen
- Format:
- NOT:
- Format:
MustermannNOTHamburg - Ausschluß von Suchbegriffen
- Format:
- AND
- Wildcards
- Ein Sternchen erweitert einen Suchbegriff:
Müll* - findet z. B.
MülleroderMüllneroderMüllermann - sinnvoll auch für Vornamen, die abgekürzt enthalten sein können
- Ein Sternchen erweitert einen Suchbegriff:
- Umlaute
- Der Katalog ignoriert Diakritika (an Buchstaben angebrachte kleine Zeichen wie Punkte, Striche, Häkchen, Bögen oder Kreise, die die Aussprache verändern, z.B. Punkte bei Umlauten).
- Es empfiehlt sich dennoch, Varianten zu testen: z.B.
Müller/Mueller/Muller
Auf der Webseite geben die National Archives auf einer eigenen Seite ausführliche Tipps & Hinweise zur Suche.
4. Navigation innerhalb der digitalen Mikrofilme
Viele Treffer im Suchergebnis führen nicht direkt zu einer einzelnen Karte, sondern zu einer PDF-Datei bzw. Bildserie, die einer Mikrofilmrolle entspricht.
Das bedeutet:
- eine Datei kann hunderte oder tausende Karten enthalten
- man muß innerhalb der Datei oft alphabetisch blättern

National Archives (NARA): NSDAP-Mitgliederkartei – Suchergebnis | Screenshot: Anja Kirsten Klein/National Archives
Bekommst Du eine oder mehrere Filmrollen („File Unit“) als Treffer in der Suchergebnisliste angezeigt, dann
- öffne dafür zunächst aus der Trefferliste heraus die einzelnen Trefferseiten in einem neuen Browser-Tab (z.B. bei Windows mit Rechtsklick auf den Link) – so kannst Du jederzeit ohne Blättern die Suchergebnisseite anschauen
- notiere die URL (Link zur Datei): z.B. die URL https://catalog.archives.gov/id/598443722 für die Akteneinheit/“Filmrolle“ A3340-MFOK: Number F0040 – so kannst Du jederzeit nachvollziehen, welche Datei Du angeschaut hast und woher Informationen stammen
- notiere außerdem dazu den Dateinamen: z.B. A3340-MFOK-F0040.pdf, der unterhalb der Filmrollenbilder angezeigt wird – erfahrungsgemäß vergißt man es leicht, die Quelle mit ihren Meta-Informationen zu notieren, wenn man sich erstmal in die Quelle selbst vertieft hat ;-)

National Archives (NARA): NSDAP-Mitgliederkartei – Beispiel für einen Dateinamen des Bestandes A3340 | Screenshot: Anja Kirsten Klein/National Archives
Ergebnis mit markierten Treffern in der Seitenleiste
In Fällen, wo in der rechten Seitenleiste Treffer angezeigt („Search terms found„) und grün bzw. blau markiert sind:
- rufe die Detailseite des verlinkten Treffers auf
- ist die Karteikarte für Deine Forschung relevant, lade die Seite über die Schaltfläche Download ganz links am unteren Rand des schwarzen Bereichs lokal herunter
- blättere eine oder mehrere Seite(n) vor und zurück, um ggfs. dazugehörige Seiten ebenfalls zu sichern
Ergebnis ohne markierte Treffer in der Seitenleiste
In Fällen, wo in der rechten Seitenleiste kein Treffer angezeigt wird:
- lade Dir die Datei(en) dann am besten auf den Rechner herunter, um sie lokal durchblättern zu können – das geht meist schneller, als wenn man online durchblättert
- blättere stichprobenartig durch, am besten rechts in der Miniatur-Vorschauansicht der einzelnen Seiten, und schaue auf ausgewählten Seiten nach dem Anfangsbuchstabe der genannten Person (z.B. R bei Radtke), dann die ersten beiden Buchstaben (z.B. Ra bei Radtke) usw. – so kannst Du Dich Unterlagen mit den passenden Anfangsbuchstaben annähern
- enge den in Frage kommenden Bereich von Seiten vom oberen und unteren Ende her ein – z.B. für die Suche nach Radtke zwischen „oben“ S. 735 mit Radt und „unten“ S. 803 mit Raduwil | Tipp: Auf S. 4 einer Filmrolle ist die erste enthaltene Person mit Geburtsdatum aufgelistet
- ist die Karteikarte für Deine Forschung relevant, lade die Seite über die Schaltfläche Download ganz links am unteren Rand des schwarzen Bereichs lokal herunter
- blättere eine oder mehrere Seite(n) vor und zurück, um ggfs. dazugehörige Seiten ebenfalls zu sichern
5. Wichtige Daten aus einem Treffer notieren
Wenn Du eine passende Karte gefunden hast, lade Dir die Seite nicht nur herunter, sondern notiere auch unbedingt die wichtigsten Angaben zur Fundstelle:
- Serienname und NARA-Katalog-ID
- Nummer der Mikrofilmrolle
- Dateiname
- URL der Filmrolle („File Unit“)
- Seiten- oder Bildnummer (z.B. 218 von 2.678)
- URL der relevanten Seite(n)
Diese Angaben sind wichtig für eine ordentliche Forschungsdokumentation und später hilfreich für Zitate, Notizen oder erneute Recherchen.
Mache Dir ggfs. auch einen Screenshot der relevanten Seite(n) mit den Meta-Informationen wie Dateiname, Seitenangabe u.a.
Und wichtig: Notiere Dir, welche Seiten Du durchsucht hast – auch wenn Du dort NICHTS gefunden hast. Das hilft, in der Zukunft doppelte Arbeit zu vermeiden.
Mit etwas Geduld läßt sich der NARA-Bestand tatsächlich sehr effektiv nutzen. Für Familienforscher und historisch Interessierte bietet er einen ungewöhnlich direkten Zugang zu einer der wichtigsten personenbezogenen Quellen zur NSDAP.
Ergänzung vom 21. März 2026:
Auf Basis der oben erwähnten kollaborativ erstellten Erfassung der Namensbereiche der Filmrollen habe ich eine Web-App erstellt, die diese Tabelle komfortabel durchsucht und – sofern der Namensbereich schon erfaßt ist – Vorschläge für relevante Filmrollen liefert: Link zur Namensbereich-Suche
Hast Du schon einmal relevante Unterlagen aus diesem Bestand gefunden – digital im NARA-Bestand oder auch über das Bundesarchiv?





Hallo zusammen,
ich habe auf archives.gov in der Mitgliederkartei der NSDAP meinen Großvater gefunden. Allerdings eine Handgeschriebene Notiz mit dem Hinweis „siehe unter Application“ kann mir da jemand weiterhelfen? Viele Grüße und Danke
Hallo Thomas,
da es auch einen Bestand A3340-NSDAP-A (A wie Applications/Anträge) gibt, gehe ich stark davon aus, daß sich das darauf bezieht.
Der Bestand „NSDAP-A“ enthält wohl 120 Rollen mit Original-Aufnahmeformularen.
Beste Grüße
Anja
Hallo Anja, vielen Dank für die Information. Dann werde ich mal danach suchen.
VG und schöne Ostern
Thomas
Hallo zusammen,
noch ein weiterer Tipp, der mir beim Durchblättern aufgefallen ist (ist vielleicht schon bekannt): auf jeder Rolle findet man ganz hinten (4. Seite meist) das gleiche Inhaltsblatt wie vorne, nur das hier nun der erste und der letzte Eintrag der Rolle verzeichnet ist. Hilft ungemein und man muss nicht erst die Folgerolle suchen.
Hallo Katrin,
ja, vielen Dank. Diesen praktischen Umstand haben sich die fleißigen Erfasser beim Verein für Computergenealogie bei ihrer Index-Tabelle der Namensbereiche zunutzegemacht.
Meine Web-App basiert auf diesen Daten und soll das Finden der richtigen Rolle erleichtern: https://welt-der-vorfahren.de/richtige-nsdap-filmrolle-finden/
Beste Grüße
Anja
Super aufbereitete Anleitung, die funktioniert. Da freut sich die Ahnenforschungs-Gemeinde landesweit nachhaltig und herzlich. Jetzt ist es endlich – aber zu spät, um betreffende Personen damit zu konfrontieren – möglich in die „DNA“ der lieben BRD in den aufsteigenden Ebenen ab der Familie bis zur hohen politischen Ebene einzusehen. Dem betreffenden Teil der Nomenklatura in der BRD ist es doch gelungen durch extra hohe Zugangshürden in die betreffenden Archive die TäterInnen-Generation in Ruhe und ohne Konfrontation mit ihrer Vergangenheit gehen zu lassen.
Vielen Dank, Hans-Peter.
Ich freue mich sehr, wenn meine Anleitung Dich unterstützen konnte.
Hallo,
Ist die Suchseite (https://catalog.archives.gov/) überhaupt noch online oder nur überlastet?
Grüße – Harald
Versuche eine VPN Verbindung. So klappt es bei mir problemlos.
Beste Grüße
Kann die Hompage öffnen. Wenn ich dort Eigaben machen möchte, erhalte ich immer die Nachricht wie im Anhang angegeben. Hat jemand auch dieses Problem?
Ja, dieses Problem oder eine weiße Seite haben viele gemeldet…
Es kann helfen, den Browsercache zu löschen oder auch die Tastenkombination STRG und F5 (Windows) zu drücken.
Allerdings hat die Seite leider weiterhin eine Störung. Aktuell steht dort die Meldung „ATTENTION: The National Archives Catalog may be intermittently unavailable. NARA is aware and actively working to resolve the issue.“
Wir brauchen Geduld :-)
Sehr ansprechend aufbereitet und angesichts der andauernden Aufklärung und Erhellung der dunklen Vergangenheit sehr, sehr hilfreich.
Vielen herzlichen Dank.
Guy-Harald Hofmann
(geb. München, wohnend S-H)
Vielen lieben Dank!
Ich freue mich sehr, wenn mein Beitrag hilfreich ist.
This is really interesting, You’re a very skilled blogger. I’ve joined your feed and look forward to seeking more of your magnificent post. Also, I’ve shared your site in my social networks!
Danke für die sehr gute Anleitung Anja. Und auch für den Hinweis das die Seite wohl überlastet ist.
Stephan
Herzlichen Dank, Stephan.
Ja, der Ansturm auf die Archiv-Server muß gerade gewaltig sein. Am besten in den nächsten Tagen immer wieder mal probieren…
Hallo :)
erstmal vielen Dank für deine Tipps.
Geht es nur mir so, oder können andere die Seite zum Archiv Katalog auch nicht öffnen ?
hallo :) nein, es geht momentan vielen so. Die Server sind wohl komplett überlastet… Sie hatten vermutlich nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet. Hoffentlich können sie das in den nächsten Tagen beheben.
Ich hab das gleiche Problem, bei mir wird nur eine weiße Seite angezeigt, egal in welchem Browser ich es probiere
Das Problem hatte ich zunächst auch, mit Shift-Reload im Chrome hat es dann funktioniert. Aber ich kann nur einige Seiten innerhalb der Filmrolle sehen, bei den meisten bekomme ich die Fehlermeldung „The requested image could not be found.“.
Bei mir geht es auch nicht… Schade.
Gern.
Da aktuell in vielen Medien über die Datenbank berichtet wird, gehe ich auch davon aus, daß es gerade einen großen Ansturm an Zugriffen gibt und die Server überlastet sind.
Ich denke, da müssen wir noch etwas Geduld haben, bis alles wieder normal zugänglich ist :-)
Guten Tag und vielen Dank für Ihre Mühe!
Ich habe eine Frage: Können die Bestände der weiteren Organisationen:
auch dort eingesehen werden oder bislang „nur“ die NSDAP Mitgliederkartei.
Ich bin auf der Archive Seite etwas verzweifelt. Der Server scheint aber momentan auch überlastet zu sein.
Vielen Dank und schöne Grüße
Vielen Dank, Horst.
Zu den drei genannten Beständen habe ich noch keinen Online-Zugang gesehen, beobachte das Thema aber weiter und werde darüber berichten, wenn sich was in dieser Hinsicht tut.
Leider sind die Server ja wirklich gerade so überlastet, da sind aktuell kaum Recherchen möglich.
Kann man auch irgendwie Listen der SS und so einsehen und dort nach Namen suchen?
Es gibt einen Bestand Various Schutzstaffel (SS) Records, Einwandererzentralstelle, Waffen-SS, and SS-Oberabschnitte, für den auch mehr als 1 Mio Objekte digitalisiert zugänglich sind:
https://catalog.archives.gov/id/7788697
Kann man auch Dokumente der SS einsehen?
Vielen Dank. Leider funktioniert die Excel mit der Namenskartierung nicht. Gibt es dafür eine Alternative? Den Ausweis meines Urgrossvaters habe ich nach einiger Suche gefunden
Hallo Caspar
Die fertig erfaßte Datei mit der Namenskartierung kann man inzwischen unter diesem neuen Link einsehen und herunterladen: https://cloud.team.genealogy.net/s/q4Es5yrp9GyN6fs
Um die Tabelle bequemer zugänglich zu machen, habe ich eine Web-App gebaut, die hier zu finden ist: https://welt-der-vorfahren.de/richtige-nsdap-filmrolle-finden/
Beste Grüße
Anja
Ich verstehe den Schritt 4 überhaupt nicht. Was ist mit notiere die URL? Die URL einfach kopieren? Wo füge ich die dann aber ein? Warum muss ich den Dateinamen „notieren“? Und was mache ich mit ihm? Wo finde ich dann „Search terms found“?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
Es geht einfach darum, für eine ordentliche Dokumentation Deiner Forschung die Quelle mit allen wichtigen Angaben wie URL, Dateiname, Seitennummer etc. sorgfältig zu notieren. So kannst Du später nachvollziehen, wo Du Daten gefunden hast. Erfahrungsgemäß vergißt man das sehr leicht ;-) Daher am besten gleich notieren, bevor man sich eingehender mit der gefundenen Quelle beschäftigt …
Ebenso wichtig ist es zu notieren, welche Seiten man durchsucht hat, und wo man NICHTS gefunden hat.
Ein Beispiel für „Search terms found“ siehst Du rechts oben auf dem zweiten Bild in der Bildergalerie. Diese Markierungen gibt es aber bei weitem nicht immer in Suchergebnissen. Da, wo es aber eine Texterkennung gibt und Suchbegriffe in einem Dokument gefunden werden, werden diese mit Sprungmarke in der rechten Leiste angezeigt.
[…] https://welt-der-vorfahren.de/2026/03/nsdap-mitgliederkartei-us-national-archives-nara-recherche-lei… […]
Hallo Frau Klein, danke für diese hilfreichen Tipps und Erklärungen. Ich hatte schon anderweitig von der Veröffentlichung der Unterlagen erfahren. Ihre Hinweise machen die Suche einfacher.
Vielen Dank! Das freut mich sehr.