7 einfache Aufgaben, die Du jetzt für Deine Ahnenforschung tun kannst – Teil 1

Du sitzt gerade zu Hause und hast mehr Zeit als sonst? Dann mach doch einfach das Beste draus und nutze die Zeit für Deine Familienforschung.

Denn nun ist der ideale Zeitpunkt,

  • Deine Ahnenforschung auf Vordermann zu bringen
  • Liegengebliebenes aufzuarbeiten
  • Einen Beitrag für die genealogische Gemeinschaft zu leisten

Ich gebe Dir daher in loser Folge 7 Vorschläge, welche nützlichen Aufgaben Du in den nächsten Tagen und Wochen für die Ahnenforschung ganz einfach erledigen kannst. Und da zu umfangreiche Zu-tun-Listen schnell zu Unlust und fehlender Motivation führen können, sind das alles Aufgaben, die Du sowohl in kleinen Schritten als auch in variablem Umfang umsetzen kannst.

 

1 Systematisiere Deine Dateinamen Ahnenforschung Organisation | Bild: Anja Klein / canva.com

1 Systematisiere Deine Dateinamen | Bild: Anja Klein / canva.com

 

Los geht’s heute mit Vorschlag 1:

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Bring System in Deine Dateinamen!

Wer kennt es nicht: die Dateiablage auf dem Rechner sieht aus wie Kraut und Rüben. Eine Ordnerstruktur gibt es praktisch nicht und Dateinamen sind alles andere als aussagekräftig. Aber auch wenn es bei Dir vielleicht nicht annähernd so schlimm ist:

  • gehe alle Deine digitalen Daten Stück für Stück, Ordner für Ordner durch
  • überlege Dir eine Systematik für Deine Dateinamen
  • notiere Dir das Dateinamen-Muster  und plaziere es jederzeit sichtbar für Dich
  • vereinheitliche die Namen vorhandener Dateien nach Deinem festgelegten Muster
Übersichtliche Dateinamen digitale Organisation Ahnenforschung Genealogie Datei Namen | Screenshot: Anja Klein

Wenn Dateinamen von Ahnenforschern uneinheitlich sind | Screenshot: Anja Klein

 

Systematik in der Benennung von Dateien

Namen digitaler Dateien sollten idealerweise möglichst „sprechend“ sein, also zahlreiche Informationen über den Inhalt sowie Metadaten enthalten. Zu diesen Daten gehören z.B.

  • der Name der Person, von der das Dokument handelt, und ggfs. auch die Kekule-Nummer
  • der Anlaß
  • der Zeitpunkt
  • der Ort des Ereignisses

Außerdem lassen sich Informationen zur Quelle und zum Fundort aufnehmen.

Solltest Du ein für Dich passendes Benennungsmuster noch nicht gefunden haben, spiele einfach etwas herum:

Notiere Dir z.B. für eine Datei alle wichtigen Metadaten, wie oben aufgelistet, und kombiniere diese nun in verschiedener Reihenfolge und unterschiedlichen Formaten.

So kannst Du beispielsweise den Familiennamen rein in Großbuchstaben schreiben, das Datum nur als Jahr oder in verschiedenen Datumsformaten berücksichtigen.

Ein Muster wie z.B.

000 – NACHNAME Vorname(n) – Ereignis – JJJJ-lfd.Nr. – Ort

kannst Du also als Dateiname 008 – MÜLLER Otto Heinrich – Geburt – 1892-27 – Altona – Standesamt Altona umsetzen.

 

Entscheide Dich dann für eine einheitliche Struktur, die Dir am besten gefällt und am besten zu Deiner Arbeitsweise paßt.

Praktisch ist es,

  • sich das Benamungsmuster für Dateinamen und ein paar Beispiele aufzuschreiben bzw. auszudrucken und
  • am Arbeitsplatz gut sichtbar zu plazieren

In kleinen Schritten

Wichtig ist: Nimm Dir am besten nicht zuviel auf einmal vor. Setze Dir z.B. eine Zeitfrist von 15, 30 oder 60 Minuten mit einem Wecker oder einer Stoppuhr und vereinheitliche in diesem Zeitraum so viele Dateinamen wie möglich.

Alternativ kannst Du Dir auch jeweils einen Dateiordner bzw. Familienname für Familienname vornehmen.

Es mag je nach Ausgangslage als viel Arbeit erscheinen, aber ich denke, es lohnt sich. Aufgeräumte Verzeichnisse danken es Dir nämlich mit toller Übersichtlichkeit und schnellerer Auffindbarkeit von Deinen gesammelten Ressourcen.

Möchtest Du mehr Tips & Tricks für aufgeräumte digitale Daten und übersichtliche Ablagestrukturen, dann empfehle ich Dir mein Buch Ahnenforschung digital organisieren – Wie Du mit guter Planung endlich Forschung & Unterlagen in den Griff bekommst.

 

 

Das Buch ist als e-Buch im Format PDF (schön formatiert, auch zum Ausdrucken) sowie für Kindle- (Amazon) und ePub-Lesegeräte (z.B. tolino) erhältlich.

 

 

 

 

 

 

Im zweiten Teil unserer kleinen Reihe mit nützlichen Ahnenforscher-Tätigkeiten gibt es schon gleich die nächste Aufgabe. Bleib dran!


Sind Deine Dateien alle einheitlich benannt? Welche Struktur haben Deine Dateinamen?

Laß uns gern an Deinen bewährten Strukturen teilhaben.

 

Alle bisherigen Beiträge dieser Artikelreihe im Archiv:

 

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