Meine Erkenntnisse, Fundstücke und Gedanken rund um meine genealogische Forschung | Ahnenforschung kostenlos & online | Vorfahren finden

Ferne Heimat, neue Heimat: Russland, Estland und Deutschland

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Ferne Heimat, neue Heimat“, die der Heimatverein Hattingen/Ruhr (Nordrhein-Westfalen) anläßlich einer Sonderausstellung im „Museum im Bügeleisenhaus“ in Hattingen gestartet hat.


Mich fasziniert schon seit langem, welche Spuren Menschen in ihrer Heimat hinterlassen, aber auch, welche Spuren die Heimat in den Menschen hinterläßt. Als Heimat bezeichne ich für mich den Ort, der einen Menschen vor allem in der Kindheit, also den ersten 10-12 Jahren geprägt hat. Ort ist dabei für mich mehr als ein geographischer Punkt oder eine Verwaltungseinheit. Der Ort als Heimat umfaßt für mich zunächst die ganz nahe Umgebung – z.B. einen Hof in einem Dorf oder in der Stadt ein Wohnhaus, einen Straßenzug bzw. für mich als Berlinerin einen Kiez. Die Heimat umfaßt außerdem das Dorf oder die Stadt drumrum, zusammen mit prägenden Landschaft(sform)en, historischen Ereignissen, kulturellen Traditionen und nicht zuletzt der Sprache und Mentalität seiner Bewohner.

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Ahnenforscher-Glücksgefühle - eine Blogparade Ahnenforschung Genealogie Familiengeschichtsforschung Vorfahren finden | Foto: geralt/Pixabay

Mein Ahnenforscher-Glücksmoment – eine Blogparade

Die etwas ruhigere Osterzeit nutzt vielleicht die eine oder der andere, weiter nach den Vorfahren zu forschen. Und es bleibt vielleicht auch etwas Zeit, mal die bisherige Forschung Revue passieren zu lassen … und gern bei meiner Blogparade teilzunehmen.

Was ist eigentlich eine Blogparade? Kurz erklärt, ist sie ein Inhaltsformat, das Blogger aufruft, zu einem bestimmten Thema einen Beitrag zu erstellen und diese untereinander zu verlinken.

In meiner Blogparade geht es um Deinen persönlichen Ahnenforscher-Glücksmoment: den Fund oder die Erkenntnis, die bei Dir am meisten Eindruck hinterlassen und Glücksgefühle erzeugt hat.

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Tagungsmagazin "GENial!" des 69. Deutschen Genealogentages 2017 in Dresden | Ahnenforschung Genealogie Familienforschung Genealogentag

69. Deutscher Genealogentag in Dresden – eine Nachlese

Nun ist der 69. Deutsche Genealogentag zwar schon wieder ein paar Tage beendet, aber die Eindrücke wirken bei mir noch nach. Notizen durchgehen, gesammelte Materialien lesen und geknüpfte Kontakte pflegen – das Erlebnis hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
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Dauer der Ahnenforschung | Foto: Anja Klein / Screenshot https://lingualytica.typeform.com/to/KPhoCn

Umfrage zur Ahnenforschung: Einblicke & Erkenntnisse

Vor einiger Zeit habe ich in einem Beitrag die Leser und Leserinnen meines Blogs und meiner Facebook-Seite sowie kürzlich auch noch die Leser der internen Mailingliste des Vereins für Computergenealogie e.V. gebeten, bei meiner kleinen Umfrage zur Ahnenforschung mitzumachen. Die Resonanz war zum Glück sehr groß und so möchte ich Euch natürlich die Erkenntnisse aus den Antworten auf meine Fragen nicht vorenthalten.

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Sporen und Couleurmütze meines Großvaters Fritz W. Klein | Foto: Anja Klein

Meine Lieblingsstücke: Von Kopf bis Fuß auf Ahnenforschung eingestellt

In unserer Familie war ich schon immer diejenige, die nichts wegwerfen kann. Vielleicht sind deswegen die Erbstücke bei mir gelandet, die ich nun gern für die Blogparade „Lieblingstücke“ ins Rampenlicht hervorholen möchte. Ich weiß es allerdings nicht mehr. Irgendwie sind sie zu mir gekommen: eine knallrote Mütze und ein Paar Sporen meines Großvaters Fritz W. Klein.
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Autobiographie von Fritz Weynen - Ahnenforschung Köln Koblenz Italien

Schlüsselmomente Ahnenforschung oder: Wie ich süchtig wurde

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade Schlüsselmomente Ahnenforschungdie von den Ahnenforschern von Der Archivbegleiter gestartet wurde. Hierbei geht es um Schlüsselerlebnisse, die jemanden dazu gebracht haben, mit der Ahnenforschung anzufangen. 


Begeisterung in Etappen

Also, wie bin ich zur Ahnenforschung gekommen? Da mußte ich doch schon genauer nachgrübeln. DEN einen Schlüsselmoment gab es bei mir nämlich eigentlich nicht, und auch zeitlich kann ich den Beginn nicht genau festmachen.
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Screenshot Film Der Duellist

Der Duellist: Eine Zeitreise ins St. Petersburg des Jahres 1860

Beim alljährlichen Filmfest München hatte ich mir in diesem Jahr ein paar russische Rosinen aus dem Filmkuchen herausgepickt. Von den Filmen, die in meine engere Auswahl gekommen sind, haben interessanterweise ausgerechnet drei Filme mit russischem Bezug am besten in meinen Zeitplan gepaßt. Das ist mir erst im Nachhinein aufgefallen, als ich festgestellt hatte, daß neben den zwei russischen Filmen – Queen of Spades (Дама пик) und Der Duellist (Дуэлянт) – auch der dritte Film – der britische Lady Macbeth – auf einer russischen Vorlage (Lady Macbeth von Mzensk) basiert. Allen Filmen gemein ist jedenfalls eine extreme Blutrünstigkeit, Bildgewaltigkeit sowie auch eine enorme Destruktivität, Melancholie und Düsterkeit – letztere nach meinem Gefühl ein Ausdruck der legendären russischen Seele, mit der ich mich ja wegen meiner russischen Vorfahren auch schon länger auseinandersetze.
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